Die EKHN hat sich zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgasemissionen bis 2035 um 90 Prozent zu verringern und bis Ende 2045 treibhausgasneutral zu sein. Daher verstärkt sie ihren personellen als auch materiellen Einsatz. Im Rahmen eines vierjährigen Projekts werden in sieben Dekanaten Personalstellen zur Klimaschutzkoordination geschaffen, die den Klimaschutz regional ausbauen und intensivieren sollen. Beim Auftakt-Vernetzungstreffen Anfang Juli, zu dem das ZBG nach Darmstadt eingeladen hatte, waren bereits fünf der sieben Stellen besetzt. Im Büdinger Land beginnt die Klimaschutzkoordination am 13. Juli, in Mainz sind die Bewerbungsgespräche voraussichtlich Anfang August.
Ziel und Inhalte
Primäres Ziel ist, die angeschlossenen Kirchengemeinden und Einrichtungen bei der Planung und Umsetzung treibhausgasmindernder Maßnahmen sowie beim Monitoring der Treibhausgas-Emissionen zu unterstützen. Im Fokus stehen dabei verhaltensbezogene Klimaschutzmaßnahmen wie z.B. die Einführung eines Energie- und Umweltmanagements und Maßnahmen in den Bereichen energiesparendes Nutzerverhalten, Mobilität und Beschaffung.
Umgesetzt wird das Projekt in den Dekanaten Büdinger Land, Dreieich-Rodgau, Ingelheim-Oppenheim, Mainz, Odenwald, Vorderer Odenwald und Westerwald. Kirchengemeinden und Nachbarschaftsräume aus den beteiligten Dekanaten können sich für alle Fragen rund um klimafreundliche Mobilität, Beschaffung, Ernährung und Energiesparen an ihre jeweilige Klimaschutzkoordinator*in wenden.
Das Projekt wird gefördert durch die Kommunalrichtlinie der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums sowie durch den Zukunftsfonds der EKHN.
Bild: Fünf der sieben neu eingestellten Klimaschutzkoordinator*innen beim ersten Vernetzungstreffen am 6. Juli in Darmstadt (Foto: ZBG/Niemeyer)
