Umweltmanagement im Zentrum Bildung und Gesellschaft
Das Zentrum Bildung und Gesellschaft setzt sich auf vielfältige Weise für eine gesellschaftliche Entwicklung ein, die gerecht und ökologisch verträglich ist. Daher betreiben wir ein zertifiziertes Umweltmanagement – den Grünen Hahn.
Diese kirchliche Version des Öko-Audits „EMAS“ der Europäischen Union wird kirchlichen Organisationen verliehen, die mit Hilfe entsprechender Management-Strukturen das Ziel verfolgen, ihre Umweltauswirkungen stetig zu verbessern. Dazu zählt es zum einen, negative Effekte, z. B. durch Energie- und Ressourcenverbrauch, Flächenversiegelung etc. zu verringern. Zum anderen gilt es, positive Wirkungen zu verstärken, wie z. B. im Rahmen der fachlichen Arbeit unserer Referent*innen, die sich mit vielen Facetten der Nachhaltigkeit befassen.

Grüner Hahn im ZBG
Herzstück des Umweltmanagements ist das Umweltteam, das im ZBG aus sechs Personen besteht, die verschiedene Arbeits- und Funktionsbereiche des Zentrums repräsentieren. Sie haben im Blick, dass die Ziele und Maßnahmen des aktuellen Umweltprogramms verfolgt werden und erstellen zur Erfolgskontrolle jährlich eine Umweltbilanz mit den Umweltkennzahlen für die Einrichtung.
Umweltbeauftragte des Zentrums ist Kathrin Saudhof. Sie ist Referentin für Klimaschutz in der EKHN und betreut die Zertifizierungsstelle Grüner Hahn für die Landeskirche.
Seit 2020 ist der Standort Mainz (ehemalig: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung) zertifiziert. Nach der Fusion mit dem Fachbereich Erwachsenen- und Familienbildung streben wir die gemeinsame Zertifizierung für beide Standorte – Mainz und Darmstadt – an.
Im letzten Umweltbericht des Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung in Mainz (2024) finden Sie die Entwicklung der Umweltkennzahlen von 2016 bis 2023, die bisher umgesetzten Umweltschutzmaßnahmen sowie die aktuell geplanten Maßnahmen am Standort Mainz.
Der Umweltbericht zeigt: Es lohnt sich, konsequent und mit System Umweltschutz zu betreiben. So wurden 2023 gegenüber dem Ausgangszeitraum z. B. 16 % des jährlichen Heizenergie-Verbrauchs eingespart sowie 42 % der Treibhausgase im Bereich der dienstlichen Mobilität. Im Außengelände gibt es inzwischen sichtbare Veränderungen, die die biologische Vielfalt fördern: eine Kräuterspirale, die Erweiterung der Hainbuchenhecke, Anpflanzung von heimischen Gehölzen sowie weitere Begrünungen. Außerdem werden größere Teile des Rasens nur noch zweimal jährlich gemäht. So wurde der Anteil der naturnahen Fläche von 3 auf 33 % erhöht.
Der Grüne Hahn in der EKHN
Das Zentrum Bildung und Gesellschaft betreut alle Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen der EKHN, die ein Umweltmanagement aufbauen. Nähere Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage.
