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Tag der Schöpfung 2026 feiern

Erstellt am: 02.09.2026 - 09:55 Uhr

Jedes Jahr im Spätsommer verbindet der ökumenische Aktionstag "Tag der Schöpfung" spirituelle Impulse mit gesellschaftlicher Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage: Wie gehen wir mit der Erde und unseren Mitgeschöpfen um? Der Tag ruft dazu auf, innezuhalten, die Schönheit von Gottes Schöpfung zu würdigen und konkrete Schritte für einen nachhaltigen Lebensstil zu gehen. Der Aktionstag ist eingebunden in die im Christentum begangene ökumenische Schöpfungszeit vom 1. September bis zum Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober.

2026 laden die Initiator*innen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) dazu ein, das Staunen neu zu lernen: Das Plakatmotiv zeigt eine Person, die von außen auf die Weltkugel blickt und dabei mit der Frage konfrontiert wird: „Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ Die Frage entstammt der Hiob-Erzählung und wird dort von Gott an Hiob gerichtet. Das Bild lädt dazu ein, diesen biblischen Impuls auf das eigene Leben zu beziehen: Wie viel verstehen wir tatsächlich von den Zusammenhängen unserer Welt? Und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für unser Handeln gegenüber der Schöpfung? 

Die bundesweite Feier des 17. Ökumenischen Tages der Schöpfung findet in diesem Jahr am 4. September in Marburg statt. Auf dem Programm stehen neben Empfang und Festgottesdienst auch verschiedene Führungen und Vorträge, z.B. von Professor Volker Leppin "Franz von Assisi – Die Schöpfung preist den Schöpfer".

Weitere Informationen zum Tag der Schöpfung gibt es auf ekhn.de und auf der Webseite der ACK.

Bild: ACK / MDHS

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