Vorurteilsbewusste Erwachsenenbildung
Bildung ist nie neutral, sondern immer eingebettet in Machtverhältnisse, Privilegien und Diskriminierungserfahrungen. Angebote zur vorurteilsbewussten Erwachsenenbildung sensibilisieren für diese Zusammenhänge und eröffnen Wege zu mehr Gerechtigkeit und Inklusion in Lernräumen.
Im Zentrum steht die Reflexion eigener Vorannahmen, das Erkennen diskriminierender Strukturen sowie die bewusste Gestaltung inklusiver Lernsettings. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen, sondern um die Stärkung von Handlungskompetenzen: Sprache bewusst wählen, Ungleichheiten thematisieren, ohne Einzelne bloßzustellen, und Lernräume schaffen, die Vielfalt anerkennen.
Ziel ist die Gestaltung von Veranstaltungen, in denen Menschen unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Sexualität oder anderen Merkmalen gesehen, respektiert und ermutigt werden.
