Künstliche Intelligenz in der Bildungsarbeit

Künstliche Intelligenz prägt und verändert die Bildungsarbeit nachhaltig – in ihrer Breite und Tiefe. Inhalte lassen sich schneller recherchieren, aufbereiten und in barrierearme Formate übertragen; Übersetzen, Zusammenfassen und Ideengenerierung werden zu alltäglichen Werkzeugen. So entstehen neue Bildungsformate – von adaptiven Materialien bis zu kollaborativen Co-Creation-Prozessen und gemischten, asynchronen Settings, also Lernumgebungen, die sowohl Präsenz- als auch Online-Elemente kombinieren und zeitversetztes wie gleichzeitiges Arbeiten ermöglichen.

Gleichzeitig wachsen die Anforderungen: Qualitätssicherung, Transparenz und Quellenkritik werden zentral, ebenso Datenschutz, Urheberrecht, Bias-Prüfung und die Frage nach fairen Trainingsdaten. KI kann Routineaufgaben automatisieren und Zeit für Austausch, Reflexion und Praxis schaffen; sie ersetzt jedoch keine menschliche Begegnung – und nicht jede Aufgabe ist sinnvoll automatisierbar.

Wir bieten hierfür Grundlagenschulungen, die Funktionsprinzipien, Chancen und Grenzen verständlich machen sowie Bildungsakteur*innen methodisch wie rechtlich befähigen. Darüber hinaus erforschen wir in Live-Szenarien methodische und didaktische Einsatzmöglichkeiten von KI: Wir entwickeln mit Praxispartner*innen, erproben Moderation, Prompt-Design und Co-Teaching-Settings, evaluieren Wirkung und übertragen gelingende Ansätze. Unser Schwerpunktfeld bündelt Orientierung, Beispiele und Angebote – diskriminierungssensibel, praxisnah und zukunftsgerichtet –, damit KI verantwortungsvoll zur Stärkung von Bildung, Teilhabe und Vielfalt beiträgt.

 

Tobias Albers-Heinemann

Referent für Digitale Bildung
Telefon: 06131 28744-58
tobias.albers-heinemann(at)ekhn.de

 


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