Biografiearbeit und religiöse/spirituelle Identitätsbildung

Das Leben verstehen – die eigene Spur finden!

Mit unseren Bildungsangeboten im Themenbereich Biografie und Identitätsbildung wollen wir Menschen unterstützen, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und eine eigene Haltung zu Fragen von Spiritualität, Sinndeutung und Weltanschauung zu entwickeln.

Religiöse und spirituelle Fragen entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern im eigenen Leben – durch Erfahrungen, Brüche, Übergänge und individuelle Suchbewegungen und Entdeckungen. Unsere Angebote setzen genau hier an und eröffnen Räume, in denen Menschen ihre Lebensgeschichte reflektieren, deuten und weiterentwickeln können – unabhängig von religiöser Zugehörigkeit oder Vorwissen, aber mit bewusstem Fokus auf religiöse/spirituelle Frage- und Problemstellungen. 

Zentrale Frage- und Problemstellungen:

Biografie als Lern- und Deutungsraum: Das eigene Leben ist mehr als eine Abfolge von Ereignissen. Es ist auch das, was wir daraus machen – die Geschichten, die wir über uns erzählen, und die Deutungen, die uns tragen oder einengen. Welche Perspektiven auf das eigene Leben sind möglich – und welche eröffnen neue Handlungsspielräume? Was lässt sich anhand des eigenen Lebens und der Art, wie wir darüber sprechen, lernen?

Religiös-spirituelle Erfahrungen und Deutungen: Religiöse und spirituelle Vorstellungen entstehen im Zusammenhang mit konkreten lebensweltlichen Erfahrungen. Welche Erlebnisse prägen den eigenen Zugang zu Fragen nach Sinn, Transzendenz oder Glauben? Welche Deutungen sind daraus entstanden – in welche „Sinnsysteme“ sind sie eingebunden und wie tragfähig sind sie heute?

Brüche, Übergänge und Neuorientierung: Lebensübergänge und Krisen stellen bestehende Deutungsmuster oft infrage. Wie lassen sich alte Erfahrungen neu verstehen? Welche Deutungsmuster tragen in veränderten Lebenssituationen weiterhin – und wo braucht es neue Zugänge und Anpassungen?

Religiöse Identität als Bildungsprozess: Die eigene religiöse oder spirituelle Identität ist kein fester Zustand. Sie entwickelt sich weiter, bleibt oft widersprüchlich und vorläufig. Wie kann dieser Prozess bewusst gestaltet werden? Wie lassen sich Praktiken der Hybridisierung am Ort der eigenen Identität wahrnehmen und aktiv beeinflussen?

Unsere Zielsetzung: Menschen darin zu stärken, ihre eigenen Erfahrungen zu reflektieren, in Worte zu fassen und konkrete Formen von Sinndeutung und Praxis zu entwickeln, die zum eigenen Leben passen und die eigene Lebensführung orientieren können.


Dr. Bernhard Lauxmann

Referent für Religiöse Bildung und Bildungsarbeit mit älteren Menschen
Telefon: 06151 6690-186
bernhard.lauxmann(at)ekhn.de

Warenkorb

Es befinden sich derzeit keine Kurse/Veranstaltungen in Ihrem Warenkorb.