Altersvorsorge und Rente

In Deutschland steigt das Risiko der Altersarmut, besonders für Frauen. Viele arbeiten in Teilzeit, kümmern sich um Familie oder pausieren beruflich für Kinder und Angehörige. Dadurch zahlen sie während ihres Berufslebens weniger in die Rentenversicherung ein als Männer. Die Folge: geringere Rentenansprüche und ein höheres Risiko, im Alter finanziell eingeschränkt zu sein. 

Die gesetzliche Rente bleibt eine zentrale Stütze, reicht aber oft nicht aus, um den gewohnten Lebensstandard zu sichern. Gerade Frauen sollten deshalb frühzeitig eigene finanzielle Vorsorge treffen. Finanzielle Unabhängigkeit bedeutet Sicherheit im Alter. Wer sich früh mit Vermögensaufbau beschäftigt, kann selbst mit kleinen Beträgen langfristig ein solides Polster schaffen – vorausgesetzt, die finanziellen Mittel erlauben es. 

Das Zentrum Bildung und Gesellschaft bietet zusammen mit der GMAV und dem Stabsbereich Chancengleichheit zweimal jährlich Fortbildungen zum Thema Rente an. Speziell für Frauen veranstalten wir die Reihe „Frauen Geld Verantwortung“. Mehrmals im Jahr informieren wir, wie finanzielle Unabhängigkeit und Absicherung unter ethischen Gesichtspunkten gelingen. Auch Themen wie Steuererklärungen, Erbschaftsfragen und private Altersvorsorge stehen auf dem Programm. Diese Reihe findet in  Kooperation mit dem Stabsbereich Chancengleichheit der EKHN, dem Zentrum Ökumene und der Evang.  Erwachsenbildung von Kurhessen Waldeck statt.

 

Heike Miehe

Referentin für Wirtschaft, Arbeit und Soziales
Telefon: 06151 6690-194
heike.miehe(at)ekhn.de

 

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